Heimische Wildstauden: Das Pilotprojekt in der Waldstraße

31. Oktober 2025: Insgesamt 15 Freiwillige bepflanzen zwei Beete in der Waldstraße mit heimischen Stauden und Zwiebeln frühblühender Blumen.
Ziel dieses Pilotprojekts ist es, in Hoisdorf wertvolle Lebensräume für Insekten und andere heimische Arten zu schaffen sowie das Ortsbild mit ökologisch angepassten Pflanzen attraktiver zu gestalten. Bei der Auswahl der Wildstauden haben wir uns daran orientiert, eine möglichst naturnahe, pflegeleichte Bepflanzung mit regionaltypischen Arten zu erreichen. Ergänzend wurden einige Zwiebeln für Frühblüher gesetzt, um den Wildinsekten schon zeitig im Frühjahr ein Blüten-Angebot zu machen.
Als schützende Deckschicht auf dem Mutterboden haben wir Sand aufgebracht, weil man darin etwaiges Beikraut leichter erkennen und entfernen kann als zum Beispiel in Mulch; außerdem wird Sand weniger von Vögeln auf Nahrungssuche in der Umgebung verteilt. Auch wird er sich auf lange Sicht mit dem Mutterboden vermischen und so die Erde abmagern, was den meisten unserer Stauden entgegenkommt. – Und die kleinen Zaun-Elemente zum Gehsteig hin sollten hoffentlich die meisten Hunde davon abhalten, einem dringenden Bedürfnis nachzugeben.
Seit 23. November informiert zusätzlich eine Tafel Passant*innen über das Projekt und verweist per QR-Code hierher.


Die Aktion wurde vollständig durch Spenden finanziert. Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Unterstützung durch private Spenderinnen und Spender. Ohne Ihre / eure Unterstützung wäre das Projekt nicht in dieser Form möglich gewesen!
In der Liste unten findet Ihr verlinkt Informationen zu den einzelnen Arten und ihrem ökologischen Wert bei naturadb.de.
Höherwachsend, „Gerüstbilder“:
Natternkopf
Ähriger Ehrenpreis
Begleitstauden:
Färberkamille
Wiesensalbei
Teufelsabbiss















